Vera Botterbusch

Vorträge/Seminare

Leoni, 4. Juli bis 6. Juli 2014

Die Provence

Eine kulturgeschichtlich-literarische Reise durch den Luberon

Foto © Vera Botterbusch

Wochenendseminar der Münchener VHS mit Vera Botterbusch

Haus Buchenried
in Leoni
am Starnberger See

Beginn

Fr. 18.00 Uhr

Ende

So 14.00 Uhr

Der Luberon gilt als Inbegriff einer provençalischen Landschaft mit seinen steinigkargen Höhen und schroffen Felstälern, seinen windgebeutelten Hochplateaus und seiner sowohl herben als auch lieblichen Vegetation. Der Luberon ist Heimat und Refugium für Maler und Dichter, für Künstler wie Jean Giono, den großen provençalischen Schriftsteller aus Manosque, oder von Albert Camus, der in Lourmarin seine letzten Lebensjahre verbrachte.
Filme und Gespräche, Lesungen und Vorträge führen in den Kosmos jener provençalischen Legende, nach der der liebe Gott gesagt haben soll: "Hier sei mein Paradies".

Vera Botterbusch

 

 

 

"Meine Heimat ist die Imagination"

Freigänge ins Ungewisse als Versuch einer Selbstvergewisserung

24.11.2008 im Zonta-Club München City/ Bayerischer Hof
 
Ist äußere Heimatlosigkeit eine biographische Gegebenheit? Das Resultat von häufigen realen Ortswechseln? Hat äußere Heimatlosigkeit etwas mit gesellschaftlichen Erwartungen zu tun, denen man nur bedingt entsprechen kann und will? 
Wie und wo entsteht Heimat? Am Geburtsort? In der Familie? In der Welt? In Innenräumen, die jeder für sich allein bewohnt? 
Wie und wodurch entwickelt sich das Gefühl von Heimat oder Heimatlosigkeit? Entwickelt sich in der äußeren Heimatlosigkeit so etwas wie ein anderes Heimatgefühl? Kann die Imagination überhaupt eine Heimat sein, und wodurch konnte bei mir dieses Gefühl entstehen?
Diese Fragen begleiten mich mein Leben lang und haben meinen Werdegang, meine Arbeit als Autorin, Regisseurin und Filmemacherin geprägt. Und: diese Fragen haben nicht zuletzt mit meiner Wahrnehmung von Welt und Gesellschaft und meiner Rolle als Frau zu tun. Davon möchte ich erzählen. Über den Versuch einer Selbstvergewisserung, wo die Freigänge ins Ungewisse, Aufbruch und Ausbruch, Angst und Erfüllung, Realität und Traum, Tradition und Entwicklung, Hoffnung und Enttäuschung, Erlebnis und Analyse, Vergangenheit und Zukunft waren und sind.

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