Vera Botterbusch

Aktuell


München, 1. bis 17. Dezember

Ausstellung im Pavillon

Fotografien von Vera Botterbusch

Dance Macabre

Foto © Vera Botterbusch


Kunstpavillon im alten Botanischen Garten


Sophienstraße 7a
80333 München
 

Öffnungszeiten:


Dienstag bis Samstag, 13 - 19 Uhr
Sonntag, 11 bis 17 Uhr

 

 

In der Jahresausstellung des VBK (Vereinigung Bildender Künstler in verdi) zeige ich u.a. meinen „Dance Macabre“, den ich dieses Jahr am Starnberger See entdeckt habe  - eine etwas andere Vorbereitung auf die sogenannte Stille Zeit, die ja angesichts der Weltlage etwas von einem Dance Macabre hat.
 

Vera Botterbusch


Passau, 25. November bis 17. Dezember 2017
 


Jahresausstellung im Kunstverein Passau

Kallisto-Intermezzo

Foto © Vera Botterbusch


Kunstverein Passau e.V.


St. Anna Kapelle
Heiligeistgasse 4           94032 Passau

 

Öffnungszeiten:


Dienstag bis Sonntag
13 bis 18 Uhr

 

 

 

 

In der Jahresausstellung im Kunstverein Passau zeige ich zwei Arbeiten: Aus der Serie „Kallisto“ aus dem Jahr 2014 und  „Intermezzo“, von 2015, zwei Versuche, der Natur eine kleine Bildphantasie „abzulauschen“.

Vera Botterbusch

München,  Forum 2 im Olympiapark, 18. November 2017

Musik einer Landschaft
Der Komponist Jean Sibelius

Ein Film von Vera Botterbusch

Jean Sibelius
Foto © Vera Botterbusch

Forum 2

 

Das Kulturzentrum im
Stadtteil Olympiadorf

Nadistr.3
80809 München

 

am Samstag,

18. November  2017
um 19 Uhr 30
 

45 Min., BR 1986

 

Filmpräsentation und Filmgespräch

Der finnische Komponist Jean Sibelius (1865-1957) hat seinem Heimatland einen festen Platz im Weltreich der Musik geschaffen. Seine 1900 bei der Pariser Weltausstellung als Beitrag Finnlands uraufgeführte symphonische Dichtung „Finlandia“ erscheint wie ein pro-grammatischer Titel: die Musik einer Land-schaft. Mein Film zeigt finnische Landschaften, wie sie Sibelius erlebt und geliebt hat. Er macht bekannt mit der finnischen Sagenwelt des „Kalevala“ als einer großen Inspirationsquelle vor allem für die frühen Kompositionen von Jean Sibelius. So bringt der Film eine Musik ‚zur Anschauung’, die Landschaft nicht illustriert sondern eigener Seelenklang, „Aus-druck eines Bewußtseinszustandes“ ist. Es geht um eine optische Spurensicherung jener Ur-Bilder, in denen Natur und Mythos, nationale Empfindung und Poesie in einem Akkord zum Klingen kommen. Mit Musikbeispielen - wie Symphonie Nr.2; En Saga; Lemminkäinen Suite, Pohjolas Tochter, Tapiola - wird ein Komponist vorgestellt, der in Tönen gefühlt und gedacht hat, der die Stimme Finnlands gehört hat als eine Stimme der Welt.


Vera Botterbusch


Passau, 15. September bis 8. Oktober 2017
 

Leben wie ein Baum einzeln und frei
 

Eine Ausstellung des VBK München und Oberbayern

Collage

Foto © Vera Botterbusch

Kulturmodell Passau


Bräugasse 9
Passau

 

Vernissage:


Freitag 15. September 2017
um 18 Uhr
 

Öffnungszeiten:

Freitag/ Samstag/ Sonntag
15-18 Uhr


Leben wie ein Baum, einzeln und frei und brüderlich wie ein Wald“, diese Zeile aus einem Gedicht von Nâzim Hikmet, dem großen türkischen Dichter ist das Thema für eine Gemeinschaftsausstellung des VBK. In einer Zeit der Konflikte mit dem türkischen Regime und weltweiter Verfolgungen, Unterdrückungen und Unmenschlichkeiten macht es Sinn, an Dichter wie Nâzim Hikmet zu erinnern, die für Humanität und Menschenrechte eingestanden sind. 


Vera Botterbusch



Weilheim, 9. September bis 22. Oktober 2017
 


Chiffren und Chimären 

Fotografien von Vera Botterbusch

aus der Serie Serenade 2012

Foto © Vera Botterbusch

 

Stadtmuseum Weilheim

Marienplatz 1
82362 Weilheim 

www.museum.weilheim.de 

Vernissage:

Samstag,
9. September 2017
um 11 Uhr

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Samstag

10-17 Uhr
Sonntag 14-17 Uhr
Montag geschlossen 

 

Finissage mit Lesung und Gespräch:

Sonntag,

22. Oktober 2017
um 14 Uhr

Die Welt ist ein realer und imaginärer Kosmos. Außenwelt und Innenwelt. Dort verbinden sich Vorstellung und Erfahrung, Vergangenheit und Zukunft, Tradition und Entwicklung, Wirklichkeit und Traum. Davon ist meine Arbeit geprägt: als Autorin und Regisseurin, Filmemacherin und Fotografin. Von meiner Wahrnehmung von Natur und Welt, Realem und Surrealem, von Menschen und Gesellschaft. Das Zusammenspiel von Erlebnis und Analyse und der Übertragung auf das Medium der Sprache, des Bildes, des Films. „Und des Dunkels Traum ist: Licht zu werden“ hat Hermann Hesse geschrieben.                     So will ich dem Geheimnis der Welt auf der Spur sein. Dem Geheimnis, das sich mir in Bildern zeigt. In den Miniaturen der Wirklichkeit finde ich einen ganzen Kosmos. Traumbilder wachsen in unendlichen, unwirklichen Assemblagen von Licht und Schatten, verwandeln die Elemente zu apokalyptischen Szenerien, zu Chiffren und Chimären, rätselhaften hieroglyphischen Zeichen.Ich entdecke in der Natur geheimnisvolle Fabel-Wesen und Fantasie-Welten: Chiffren und Chimären - das Innere des Augenscheins, das Wesen der Dinge.


Vera Botterbusch


München, 24. Juli bis 27. Oktober 2017 


Am anderen Ende der Geschichte, Paris - eine Erinnerung 

Fotografien von Vera Botterbusch

Paris eine Erinnerung

Foto © Vera Botterbusch

DGB-Haus 
München

Schwanthalerstraße 64
80336 München

Vernissage:

Donnerstag,

27. Juli 2017
um 12 Uhr

Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag
7:30 - 21 Uhr

Samstag in der Regel
10 bis 14 Uhr

Führung mit Lesung und Gespräch:

Mittwoch,

13. September 2017
um 19 Uhr

 

Finissage mit Lesung und Gespräch:

Freitag,

27. Oktober 2017
um 18 Uhr

Mit meinen Fotografien in der Ausstellung "Am anderen Ende der Geschichte, Paris - eine Erinnerung" möchte ich vom Bewußtsein einer Stadt erzählen, von den Spuren der deutschen Okkupation während des Zweiten Weltkriegs, besonders die Deportation der Juden. Ich möchte damit auf eine Erinnerungskultur aufmerksam machen,  die in Paris - einer Hauptstadt der Kunst und Kultur - das Augenmerk der Menschen nicht nur auf die Schönheiten und den Charme der Stadt lenkt, sondern auch der Verbrechen des Nationalsozialismus in Collaboration mit dem Vichy-Régime u.a. in Form von Erinnerungstafeln gedenkt. Nicht als Anklage sondern als  Appell "Ne les oublions jamais - Wir vergessen sie nie“.  Darin liegt unsere Verantwortung für humanes Handeln. 

Paris dient mir als Beispiel dafür, mit dem auf den Gedenktafeln zu lesenden „Wir vergessen sie nie“ insbesondere auch in München, der einstigen „Hauptstadt der Bewegung“ ein Zeichen zu setzen und mit diesen Bildern die Notwendigkeit des Erinnerns zu unterstreichen. 


Vera Botterbusch


Regensburg, 25. Juni 2017, 13 Uhr  


Finissage der Ausstellung 
"Und die Welt hebt an zu singen"
mit Lesung und Führung  

 

Fotoausstellung Regensburg

Fotos © Vera Botterbusch

 

 

Städtische Galerie im Leeren Beutel

Bertholdstraße 9
93047 Regensburg

 

Sonntag,
25. Juni 2017

13 Uhr

Zur Finissage meiner Foto-Ausstellung "Und die Welt hebt an zu singen" werde aus meinem Gedichtzyklus „Ausflüge“ lesen, der zum 2000ten Todestag von Ovid in der Anthologie „Alles wandelt sich – Echos auf Ovid“ erschienen ist. Anschließend werde ich noch einmal durch die Ausstellung führen und im Gespräch mit den Besuchern die Möglichkeit bieten, einen ganz persönlichen Zugang zu meinen Bildern zu finden.


Vera Botterbusch

Regensburg, 20. Mai 2017, 13 Uhr  


Rahmenprogramm zur Ausstellung 

„Und die Welt hebt an zu singen“
Drei Filme von Vera Botterbusch     

Fotoausstellung Leerer Beutel

Fotos © Vera Botterbusch

Städtische Galerie im Leeren Beutel

Bertholdstraße 9
93047 Regensburg

 

Samstag,
20. Mai 2017

Im Rahmen der Foto-Ausstellung „Und die Welt hebt an zu singen“ in der Städtischen Galerie im Leeren Beutel gebe ich mit meinen drei „Intermezzo“- Filmen einen kleinen Einblick in mein filmisches Schaffen: Ich zeige "Intermezzo im Nymphenburger Park", 30 Min., BR 2006,"Intermezzo im Schleißeimer Schlosspark", 30 Min., BR 2007 und "Intermezzo im Münchner Hofgarten", 30 Min., BR 2006. Im Anschluß daran gibt es ein Publikumsgespräch über die Inhalte und Impulse, die sowohl meine Arbeit als Filmemacherin wie auch als Fotografin, meine Bildwelten anregen und bestimmen.


Vera Botterbusch


Regensburg, 21. Mai 2017   


Führung durch die Ausstellung
"Und die Welt hebt an zu singen"     

 

Fotoausstellung Regensburg

Foto © Vera Botterbusch

Städtische Galerie im Leeren Beutel

Bertholdstraße 9
93047 Regensburg

 

Sonntag,

21. Mai 2017,

13 Uhr

Am darauffolgenden Sonntag, 21. Mai, dem Internationalen Museumstag, werde ich selbst durch die Ausstellung führen und den Besuchern die Möglichkeit bieten, einen ganz persönlichen Zugang zu meiner Kunst zu finden.    


Vera Botterbusch


München, 24. März 2017 bis 9. April 2017
 


Meine Heimat Europa

Themenausstellung 2017 des VBK

Meine Heimat Europa

Fotos © Vera Botterbusch

 

 

Kunstpavillon im Alten Botanischen Garten

Sophienstraße 7a

80333 München
Nähe Stachus

Vernissage:

Donnerstag,
23. März 2017

19 Uhr

Öffnungszeiten:

Dienstag - Samstag
13-19 Uhr,

Sonn- und Feiertags
(außer Mo.)
11-17 Uhr

 

 

Das Thema „Meine Heimat Europa" hat mich zu 2 großformatigen Foto-Collagen mit je 12 Fotografien unterschiedlicher Größe aus den Jahren 2013 bis 2016 inspiriert, die ich wie ein geometrisch geordnetes Kirchenfenster arrangiert habe. Eine kleine Bilderreihe mit überraschenden und bekannten, traurigen und fröhlichen Impressionen aus München und dem Böhmerwald, Paris und Versailles, Genua, Venedig und Sizilien. Eine Bilderreihe zum Erinnern und Nachdenken: eine Reise und eine Einladung ins Leben mit seinen Veränderungen.

Vera Botterbusch

München., 27. Januar 2017 19 Uhr 30
 

Den Kopf zwischen den Schultern trägt jeder für sich
Alfred Döblins Polenreise

Ein Film von Vera Botterbusch

Carl Amery
Foto: Hans Löscher

 

 

Forum 2

Das Kulturzentrum im
Stadtteil Olympiadorf

Nadistr.3
80809 München

am 27. Januar 2017
um 19 Uhr 30

 

60 Min. BR 1992

Filmpräsentation und Filmgespräch

„Die Polenreise“ von 1926 liest sich wie ein Psychogramm des Schriftstellers Alfred Döblin (1878 – 1957). Sein humanes Engagement, sein Einsatz für die Rechte des Individuums, für Freiheit und Selbstbestimmung werden unmittelbar spürbar. Sein aus dem Erleben der existenziellen Not des Menschen heraus entwickeltes religiöses Interesse begleitet Döblin auf seiner Polenreise zu seinen jüdischen Wurzeln. Vera Botterbusch hat sich 65 Jahre später, vor dem schmerzvollen Hintergrund des ‚Holocaust’, auf eine filmische Spurensuche begeben und ist der Route Döblins gefolgt: Warschau. Lublin, Wilna (heute die Hauptstadt Litauens), Lemberg (heute ukrainisch), Krakau, Lodz und Danzig.


Berlin, 16. Januar bis 16. März 2017

unwillkommen@eu

Austellung in der verdi - Bundesverwaltung

Foto © Vera Botterbusch

Kultur am Spreeport
 

10179 Berlin
Paula-Thiede-Ufer 10

Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag
9 - 17 Uhr 

In dieser Gemeinschaftsausstellung des ver.di Kulturforums/der Bundesverwaltung zum Thema Flucht&Ursachen, Integrationskultur und Ausgrenzung zeige ich ein neunteiliges Polyptichon: Meine Begegnungen in Abeokuta fanden 1999 bei den Dreharbeiten für meinen 45minütigen Film über den nigerianischen Literaturnobelpreisträger Wole Soyinka statt : „Eine Kindheit in Nigeria“. Begegnungen, die mich sehr berührt haben. 2014 wurde ich mit meinen damals entstandenen Fotos nach Abeokuta zum "Aké Art und Book Festival“ eingeladen und kam dort - wie auch in Lagos - wieder mit Menschen zusammen, die mir in ihrer Lebensfreude sehr ans Herz gewachsen sind und die mir - bei allem sichtbaren Elend - Hoffnung für eine menschenfreundlichere Zukunft machen. Ich erlebte junge und ältere Menschen, in der Schule, auf dem Markt, bei Versammlungen, auf der Straße, die mir immer und überall willkommen sind.

Vera Botterbusch

München, 14. Dezember 2016 bis 8. Januar 2017

BBK

Mitgliederausstellung 2016                                       

Fotos © Vera Botterbusch

BBK
Berufsverband Bildender Künstler München u. Oberbayern e.V.

Maximilianstraße 42, 

80538 München

Vernissage:

Dienstag,                   den 13. Dezember 2016
19 - 22 Uhr

Die griechische Meernymphe „Thetis“ hat mich 2012 auf Hydra zu diesem Polyptychon inspiriert..

 

    Vera Botterbusch

München, 1. bis 18. Dezember 2016

Aktuell 2016

Jahresausstellung des VBK                                       



Fotos © Vera Botterbusch

VBK         Vereinigung bildender Künstlerinnen und Künstler

Kunstpavillon im Alten Botanischen Garten

Sophienstraße 7a

80333 München

 

Vernissage:

Donnerstag,    

den 1. Dezember 2016

19 Uhr

„drinnen und draußen“ - die beiden Fotografien, die im Frühjahr in Paris entstan­den sind, reflektieren die gesellschaftliche Schere zwischen arm und reich, zwischen Heimat und Verlust der Heimat, den Blick auf eine gesellschaftliche Wirklichkeit, in der immer wieder das Geld drinnen und der Mensch draußen ist.

 

    Vera Botterbusch

Garmisch Partenkirchen, 23. September bis 6. November 2016

FREMDEnZIMMER

KÜNSTLERBUND GARMISCH PARTENKIRCHEN E.V.                                       

Fotos © Vera Botterbusch

 

Galerie des Marktes im Michael Ende Park

82467 Garmisch Partenkirchen
Fürstenstr. 14

 

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Sonntag 
von 14 bis 18 Uhr

Vernissage:

Freitag, 
den 23. September 2016
19 Uhr

Finissage:

Sonntag, 
den 6. November 2016
16 Uhr

mit Künstlergespräch

Was mich bei diesem Ausstel­lungsthema „FREMDEnZIMMER“ beschäftigt hat, ist grundsätzlich das Verhältnis von nah und fern, vertraut und fremd, bekannt und unbekannt, ankommen und abfahren, hingehen und weggehen – diese Spaltung von einer Lebenswirklichkeit, die getragen wird von einem Alltagsgefühl und einer Realität, mit der man, wo immer man ist, mehr oder weniger konfrontiert wird und von dem Gefühl einer Sehnsucht, im Versinken in Träumen, in Erinnerung an Schönheit.

 

    Vera Botterbusch

Stoffen, 10. September bis 30. Oktober 2016

Drei Farben: Rot 

Ausstellung im Kunstraum Stoffen

Foto © Vera Botterbusch

 

Kunstraum Stoffen

86932 Stoffen
Stadler Str. 2

 

Öffnungszeiten:

Samstag und Sonntag 
von 14 bis 18 Uhr 
An Samstagen i.d.R. 
von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr

Vernissage:

Mittwoch, 

den 10. September 2016

15 Uhr

Im 2ten Teil der Drei-Farben-Trilogie im Kunstraums Stoffen zur Farbe Rot zeige ich 4 Arbeiten: Aus der Serie „Thetis“, 2012

 

    Vera Botterbusch


München, 1. September bis 11. November 2016

unwillkommen@eu

Austellung im ver.di Kulturforum

Foto © Vera Botterbusch

 

Münchner DGB-Haus

Haus B, 1. bis 5. Stock

80336 München

Schwanthalerstraße 64

 

Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag
7:30 - 21 Uhr ,

an Samstagen i.d.R.
10 - 14 Uhr

Midissage: 

Mittwoch,

5. Oktober 2016
12 Uhr

In dieser Gemeinschaftsausstellung des ver.di Kulturforums zum Thema Flucht&Ursachen, Integrationskultur und Ausgrenzung zeige ich ein neunteiliges Polyptichon: Meine Begegnungen in Abeokuta fanden 1999 bei den Dreharbeiten für meinen 45minütigen Film über den nigerianischen Literaturnobelpreisträger Wole Soyinka statt : „Eine Kindheit in Nigeria“. Begegnungen, die mich sehr berührt haben. 2014 wurde ich mit meinen damals entstandenen Fotos nach Abeokuta zum "Aké Art und Book Festival“ eingeladen und kam dort - wie auch in Lagos - wieder mit Menschen zusammen, die mir in ihrer Lebensfreude sehr ans Herz gewachsen sind und die mir - bei allem sichtbaren Elend - Hoffnung für eine menschenfreundlichere Zukunft machen. Ich erlebte junge und ältere Menschen, in der Schule, auf dem Markt, bei Versammlungen, auf der Straße, die mir immer und überall willkommen sind.

Vera Botterbusch

München, Samstag, 4. Juni 2016, 20Uhr
Forum 2
Das Kulturzentrum im Stadtteil Olympiadorf   Nadistr.3
Filmpräsentation und Filmgespräch

 

 

Parksonate
Intermezzo im Nymphenburger Park
Schleißheimer Schlosspark
Münchner Hofgarten

Drei Filme von Vera Botterbusch

Spaghetti-Oper
Foto © Vera Botterbusch

 

Intermezzo im Nymphenburger Park, 30 Min., BR 2006

 

 

 

1663 schenkte Kurfürst Ferdinand Maria seiner jungen Gemahlin Adelaide von Savoyen ein Gartenschloss: Il borgo delle Ninfe, Nymphenburg. Adelaide, die selbst gern tanzte und dichtete, träumte von einem magischen Ort, wo Natur und Kunst ein Fest der Schönheit feiern. Die Vollendung ihres Nymphentraums hat sie nicht mehr erlebt. Ihr Sohn, Kurfürst Max Emanuel und die nachfolgenden Herrscher aus dem Hause Wittelsbach haben die Kostbarkeiten von Schloss und Park weiter veredelt und so ein unvergleichliches Schmuckstück geschaffen. Das “Intermezzo im Nymphenburger Park“ zeigt einen Sehnsuchtsort, wie ihn die Hofgesellschaft des 18. Jahrhunderts ohne strenges Zeremoniell erleben wollte. Ein Potpourri wechselnder Impressionen von gestalteter Natur und vielgestaltiger Kunst zwischen französischem Gartenparterre und englischer Parklandschaft. Die poetische Film-Phantasie von Vera Botterbusch lädt ein zu einem heiteren Reigen, in dem Natur und Kunst zu einem einzigen Klang verschmelzen. 

Spaghetti-Oper
Foto © Vera Botterbusch

 

Intermezzo im Schleißheimer Schlosspark, 30 Min., BR 2007

 

 

 

Max Emanuel, Sohn von Kurfürst Ferdinand Maria und seiner Gemahlin Adelaide von Savoyen hat die Tradition seiner Eltern fortgesetzt und 1684 anläßlich seiner Hochzeit mit der Kaisertochter Maria Antonia ein Schloß bauen lassen: Schloss Lustheim, nicht weit vom alten Schleißheimer Schloss. Schon bald folgte der Plan eines „Neuen Schlosses“. Der poetische Filmessay von Vera Botterbusch über Park und Schloss Schleißheim führt in eine versunkene Welt als eine barocke fürstliche Insel der Seligen. Alles in und um Schloss Schleißheim ist groß, imposant, herrschaftlich, wirkt zeitentrückt. Melancholie liegt über dem Park, über den Wegen und Kanälen. Eine Melancholie des Verlassenseins – denn so richtig bewohnt wurde Schloss Schleißheim ja nie. Alles meint Repräsentation, Macht- und Prachtentfaltung, Ästhetik und Kunstsinnigkeit. Ein Fest der Schönheit. Ein ewiges Fest für die Sinne. 

Spaghetti-Oper
Foto © Vera Botterbusch

 

Intermezzo im Münchner Hofgarten, 30 Min., BR 2006

 

 

 

Über den Münchner Hofgarten, dessen Geschichte vor 400 Jahren begann, heißt es: „An heiteren Tagen versammelt sich hier die ganze schöne Münchnerwelt, ein unentgeltliches Schauspiel vieler menschlicher Scenen.“ Zwischen sprühenden Fontänen und plätschernden Brunnen, Geschäften, Kunstgalerien und Cafés öffnet sich dem Besucher ein inspirierender grüner Raum mit Blumendekor, dem Dianatempel in der Mitte, umgeben von Arkaden. Hier erzählen Fresken von der Geschichte des bayerischen Herrscherhauses und der Sehnsucht nach griechischen Gestaden. Hier residiert das Kaufmanns-Casino und das Theatermuseum. Hier findet im „Tambosi“ die sogenannte Spaghettioper statt. Hier trifft man Boulespieler und Flaneure, Musikanten und Gärtner, Tangotänzer, Träumer und Poeten. Der heiter-versponnene Film von Vera Botterbusch lebt von der Spannung und dem Dialog zwischen gestern und heute, zwischen Natur und Kultur, zwischen Poesie und Alltag.

 
Paris, du 3. mai  au 21. mai 2016

Air

Photographies Vera Botterbusch

Foto © Vera Botterbusch

 

La Capitale
Galerie

18, rue du Roule

75001 Paris

Vernissage:

le mardi 3 mai 2016

à partir de 18 h 

en présence de l’artiste

Horaires d'ouverture:

du mardi au samedi
de 13 h. à 20 h

Finissage:

samedi 21 mai 2016
à partir de 16 h
en présence de l’artiste

Cela m’intéresse: les instants qui passent dans le temps, le temps qui s’écoule, des rêves vécus en images, le son des choses, des réalités cachées dans la réalité.          Le désir de découvrir ce qui semble étranger, inconnu dans le connu. Trouver et inventer. Suivre des traces qui me mènent dans le mystère. Structures, signes, symboles, sons, poésie. La mélodie qui s’exprime dans les éléments représente pour moi un air, des instantanés comme une pause, comme un flamboiement de l’éternité.                                                                                                                                                                                                                                                      

Vera Botterbusch

 

 

Schwifting bei Landsberg, 28. April 2016

Eine Kindheit in Nigeria

Wole Soyinka

Ein Film von Vera Botterbusch

Foto © Vera Botterbusch

 

Kunstraum Schwifting

Kirchberg 9
86940 Schwifting
 

"Eine Kindheit in Nigeria, Wole Soyinka“, 45 Min./BR 2000
 

Filmabend mit Lesung und Diskussion

28. April 2016              20 Uhr

Der Film von Vera Botterbusch mit und über Wole Soyinka – der 1999 für das Bayerische Fernsehen entstand - erzählt von Wole Soyinkas Kindheit in Nigeria, die Soyinka mit großer Erinnerungsgabe und viel Humor in seiner Autobiographie „Aké" beschrieben hat. Aké steht für seinen Geburtsort Abeokuta. Hier, in einem prallen Alltag zwischen christlicher Orientierung und afrikanischer Lebenspraxis wurden die Weichen für Soyinkas eigenwillige Persönlichkeit gestellt, für ein unangepaßtes, engagiertes Leben und Werk eines Humanisten und Freiheitskämpfers.

„Die Jahre der Kindheit" zeigen, wie sich das Kind Wole "vorwärtsträumte"; wie sein Glaube an die Macht der Verwandlung im Spiel und Theater wuchs: Da ist die Primary School auf dem Pfarrgelände von Sankt Peter in Abeokuta, wo Soyinkas Vater - ein überzeugter Christ, wie auch Soyinkas Mutter - Rektor war. Da ist der Palast des Alake, des Königs von Abeokuta, da sind die ‚ogbonis’, die  Priester des den Männern vorbehaltenen oro-Kultes und die Märkte mit den geheimnisvollen Waren aus der Geisterwelt der Yoruba. Da sind die Riten und Gebräuche der Yoruba-Religion. Da sind die Maskentänze der “egúngún”, die das Fremde und Faszinierende der afrikanischen Kultur zur Anschauung bringen.


München, 11. März bis 3. April 2016

Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit

Themenausstellung des VBK

Foto © Vera Botterbusch

 

Kunstpavillon im Alten Botanischen Garten

Sophienstraße 7a

80333 München

Vernissage:

Donnerstag,
10. März 2016

19 Uhr

Öffnungszeiten:

Dienstag - Samstag
13-19 Uhr,

Sonn- und Feiertags
11-17 Uhr

Finissage: 

Donnerstag,

31. März 2016
19 Uhr

Wo beginnt die Freiheit und wo endet sie? Gefährdet der Terror und die Angst vor Terror unsere Freiheit? Gibt es Freiheit und Menschenrechte ohne Gleichheit und Brüderlichkeit? Meine Fotografie vom 15. November 2015 in Paris  ist einer meiner Beiträge zur Themenausstellung der gewerkschaftlichen Vereinigung Bildender Künstlerinnen und Künstler (VBK) mit der Parole der französischen Revolution.

Vera Botterbusch

München,  20. Februar 2016

Bühnen-Bilder
‚Norma’ in den Werkstätten der Bayerischen Staatsoper

Ein Film von Vera Botterbusch

Cuvillies-Theater
Bayerische Staatsoper Probebühne im Rennartsaal. Probe „Norma“, 2. Akt, 10. Szene mit Edita Gruberova und Zoran Todorovich

 

Forum 2
Das Kulturzentrum im Stadtteil Olympiadorf

Nadistr.3

80809 München

Bühnen-Bilder

'Norma' in den Werkstätten der Bayerischen Staatsoper

60 Min. BR 2006

Filmpräsentation und Filmgespräch

Samstag,

20. Februar 2016

20 Uhr

 

 

 

Wie entsteht ein gelungener Opernabend? Wie sieht die Arbeit hinter den Kulissen aus? Vera Botterbusch zeigt in ihrem Film „Bühnen-Bilder“ den Entstehungsprozess der Oper „Norma“ von Vincenzo Bellini: sie hat die einzelnen Arbeitsschritte in den Werkstätten der Schreinerei, Schlosserei und im Malersaal dokumentiert und in den Kostümwerkstätten, wo die Bekleidungen für die Solistinnen und den Chor und die Bühnenrequisiten hergestellt werden. Sie hat mit den opernbegeisterten und engagierten Kunsthandwerkern über ihre Arbeit gesprochen. Sie hat sich mit Bühnen-, Kostümbildner und Regisseur Jürgen Rose über sein Ausstattungskonzept für eine Oper unterhalten, die seit ihrer Uraufführung an der Mailänder Scala im Dezember 1831 den Siegeszug durch die Welt angetreten ist. Sie hat die Proben besucht und mit Edita Gruberova, die in der Bayerischen Staatsoper zum ersten Mal die Titelpartie der „Norma“ singt, über ihr Verständnis von Kostüm und Rolle gesprochen, wie auch mit Zoran Todorovich, der den römischen Prokonsul Pollione singt, und dem Dirigenten Friedrich Haider. Ihr Film rückt das hohe handwerkliche Können, ohne das es kein künstlerisches Gelingen eines Opernabends geben würde, ins rechte Scheinwerferlicht.


Starnberg, 30. Januar 2017
München, 18. November 2015
 
 

Herztöne
Theodor Fontane und die Frauen in seinen Romanen    

Ein Film von Vera Botterbusch

Theodor Fontane
Theodor Fontane, 1883 (Gemälde von Carl Breitbach)

 

 

Theodor Fontane Gesellschaft
Sektion Bayern

Gabelsbergerstr. 55a    80333 München


Theodor Fontane und die Frauen in seinen Romanen
45 Min. BR 1998

 

 

Filmpräsentation und Filmgespräch
Sa.18. Nov 2015 19:30

Theodor Fontane (1819-1891), hat in seinen Romanen insbesondere die Frauen der preußischen Gesellschaft mit unvergleichlicher Subtilität und Empathie gezeichnet. Der Film von Vera Botterbusch über Fontane und die Frauen in seinen Romanen ist eine fiktive Begegnung. Fontane trifft sich zu einem Essen mit den Frauen seiner Romane. Eine Runde von sechs Personen: Lene Nimptsch, jene bescheidene und doch auf ihre Art auch selbstbewusste Schneidermamsell aus "Irrungen, Wirrungen"; Frau Jenny Treibel, die Fast-Schon-Karikatur einer Bourgeoisen; Corinna Schmidt, das vorlaute Professorentöchterchen; Mathilde Möhring, in ihrer Zielorientiertheit eine Vorläuferin der heutigen Karrierefrau. Und natürlich Effi Briest, die ein immer wieder zu Herzen gehendes Frauenschicksal verkörpert. Und davon erzählt der Film. Von den Herztönen.

München, 13. Mai bis 14. Juni 2015

Augenblicke

Fotografien von Vera Botterbusch

Foto © Vera Botterbusch

Üblacker-Häusl

Preysingstr. 58

81667 München

Vernissage:

Dienstag, 12. Mai
19 Uhr

Öffnungszeiten:

Mittwoch und Donnerstag
17 bis 19 Uhr,
Freitag und Sonntag
10 bis 12 Uhr

Freitag, 12. Juni

bis Sonntag, 14. Juni

14 bis 21 Uhr

Finissage mit Lesung und Führung:

Sonntag, 14. Juni 
18 Uhr

Meine Fotografien sind für mich eine Verbindung zwischen Film und Malerei: Augenblicke in der verfließenden Zeit, gelebte Traumbilder, der Klang der Dinge, Wirklichkeiten, die in der Wirklichkeit verborgen sind. Momentaufnahmen wie ein kurzes Innehalten.
 

Vera Botterbusch

Ismaning, 17. April bis 21. Mai 2015

Air

Fotografien von Vera Botterbusch

Foto © Vera Botterbusch

Galerie im Schlosspavillon

Schloßstraße 1

85737 Ismaning

Vernissage:

Freitag, 30. Januar

19 Uhr

Öffnungszeiten:

Dienstag – Sonntag
14:30 bis 17:00 Uhr
Dienstag, 28. April
14 Uhr 30 bis 18 Uhr 30

Finissage mit Lesung und Führung:

Donnerstag, 21. Mai

19 Uhr

Die Augenblicke in der verfließenden Zeit, die Melodie, die in den vier Elementen schwingt, in Feuer, Wasser, Erde, Luft, sind für mich eine Air, der Klang der Dinge, ein Impuls für meine Fotografie. Momentaufnahmen wie ein kurzes Innehalten, ein Aufleuchten von Ewigkeit.

Vera Botterbusch

 
Straubing, 31. Jan 2015 bis 8. März 2015

Und alle Dinge immer angeschauter

Fotografien von Vera Botterbusch

Foto © Vera Botterbusch

Kunst im Weytterturm

In der Bürg 34,

94315 Straubing

Öffnungszeiten

Sa. So. Feiertag
14 bis 17 Uhr

Vernissage:

Freitag, 30. Januar

19 Uhr

Finissage:

Sonntag, 8. März

16 Uhr

 

In einem Essay zu meinen Fotografien hat Klaus Konjetzky geschrieben:

„Die Fotografien von Vera Botterbusch geben der Natur der Dinge, wie sie mir in der Welt erscheinen, etwas von ihrer Magie, ihrem Zauber, ihrer Ungeheuerlichkeit zurück, die dort verloren gegangen sind, wo mir die Dinge aus Gewohnheit und Gewöhnung gewöhnlich geworden sind. Botterbuschs Fotografien sind Anklänge, Echos, Reflexe und Reflexionen. Resonanzen der gegebenen, gesehenen, der in Form und Farbe klingenden Welt. Der Blick hinter die Dinge ist in Wahrheit der geduldige offene Blick auf die Dinge.“

Der Wunsch im Bekannten und Vertrauten das Unbekannte, Fremde zu entdecken, ist sicher ein Impuls für meine Fotografie. Finden und Erfinden. Spuren folgen, die immer wieder ins Rätselhafte führen. Resonanzen, Strukturen, Zeichen, Töne. Poesie: „Und alle Bilder immer angeschauter“ (Rainer Maria Rilke).

Vera Botterbusch

 

 

München, 28. November bis 15. März 2015

Die Welt ist ein Markt

Fotografien von Vera Botterbusch

Foto © Vera Botterbusch

Gethsemane­kirche

Ettalstraße 3 
81377 München

Öffnungszeiten:

Montag bis Samstag von 9 bis 12 Uhr

Sonntag von 13 bis 17 Uhr, Dienstag von 17 bis 20 Uhr

Vernissage:

Freitag, 28. November 19 Uhr

Filmpräsentation:

Eine Kindheit in Nigeria, Wole Soyinka“
45 Min./BR 2000

Freitag,16. Januar
19 Uhr

Finissage:

Sonntag, 15. März

18 Uhr 30

Mit der Kunstausstellung "Die Welt ist ein Markt" ist für einige Wochen die Welt zu Gast in der Gethsemanekirche: Die vor 15 Jahren enstandenen Farb-Fotografien aus Abeokuta und Isara/ Nigeria mit ihren Straßen- und Marktszenen, den Maskentänzen und Menschenporträts führen in eine bewegende Welt voll farbenfroher und magischer Lebendigkeit und öffnen den Blick für das Fremde und Faszinierende der Kultur der Yoruba mit ihren Riten und Ritualen, den Maskentänzen der 'egungún', die dem Ahnenkult der Yoruba gelten.

Abeokuta, 18. bis 22. November 2014

Views and Secrets

Fotografien von Vera Botterbusch aus Abeokuta und Isara / Niger

                                                                                                                                                                                                                           Lagos,  25. November bis 15. Juli 2015

Foto © Vera Botterbusch

Ake Arts and Book Festival

Abeokuta/ Nigeria
18. bis 22. November 2014

Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland

15, Walter Carrington Crescent
Victoria Island

Lagos/ Nigeria

Die Fotografien von Vera Botterbusch, die im Rahmen des Ake Arts and Book Festivals "Bridges and Pathways", gezeigt werden, sind 1999 bei den Dreharbeiten zu ihrem Film „Eine Kindheit in Nigeria“ mit und über Wole Soyinka entstanden, der 1986 als erster Afrikaner mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet wurde. Sie beinhalten Menschenporträts, Straßen- und Marktszenen aus Abeokuta und Isara sowie Maskentänze der egungún.

Passau, 6. November 2014 bis 25. März 2015

Die Welt ist ein Markt

Fotografien von Vera Botterbusch aus Abeokuta und Isara / Nigeria

Foto © Vera Botterbusch

Staatliche Bibliothek

Michaeligasse 11, 94032 Passau

Öffnungszeiten:

8 bis 18 Uhr

Vernissage

Donnerstag,

6. November 2014

19 Uhr

Donnerstag,       13. November

19 Uhr

Vera Botterbusch liest Wole Soyinka  und führt durch die Ausstellung

Filmpräsentation:

Eine Kindheit in Nigeria, Wole Soyinka“
45 Min./BR 2000

Donnerstag,

22. Januar 2015
19 Uhr

Die Fotografien von Vera Botterbusch, die in dieser Ausstellung gezeigt werden, sind 1999 bei den Dreharbeiten zum Film „Eine Kindheit in Nigeria“ von Vera Botterbusch mit und über Wole Soyinka entstanden, der 1986 als erster Afrikaner mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet wurde:

Auf der Suche nach Filmbildern, die an jene Kindheit in Abeokuta und Isara erinnern, die Soyinka mit großer Erinnerungsgabe und viel Humor in seiner Autobiographie "Aké" beschrieben hat, zeigte sich mir eine bewegende Welt voll farbenfroher und magischer Lebendigkeit, voller anrührender Begegnungen, durchstreifte ich die Märkte mit den geheimnisvollen Waren aus der Geisterwelt, öffnete sich mir der Blick für das Fremde und Faszinierende der Kultur der Yoruba mit ihren Riten und Ritualen, den Maskentänzen der 'egungún', die dem Ahnenkult der Yoruba gelten.

Vera Botterbusch

Das Spektrum der 80 großformatigen Farb-Fotografien, die in dieser Ausstellung gezeigt werden, umfasst Straßenszenen in Abeokuta, Marktszenen auf den Märkten in Abeokuta (Soyinkas Geburtsort) und Isara (dem Heimatort von Soyinkas Großvater), Personenporträts, Schulszenen, Landschaftsimpressionen, Tanz im Schrein, Maskentänze und Stillleben vom Voodoomarkt.

München, 30. September bis 31. Oktober 2014

Die Welt ist ein Markt

Fotografien von Vera Botterbusch aus Abeokuta und Isara/ Nigeria

 

Eine-Welt-Haus

Schwanthalerstr. 80 RGB, München

Finissage mit Filmpräsentation

Eine Kindheit in Nigeria, Wole Soyinka“
45 Min./BR 2000

 

30. Oktober 2014
19 Uhr

 

Der Film von Vera Botterbusch mit und über Wole Soyinka – der 1999 für das Bayerische Fernsehen entstand - erzählt von Wole Soyinkas Kindheit in Nigeria, die Soyinka mit großer Erinnerungsgabe und viel Humor in seiner Autobiographie „Aké" beschrieben hat. Aké steht für seinen Geburtsort Abeokuta. Hier, in einem prallen Alltag zwischen christlicher Orientierung und afrikanischer Lebenspraxis wurden die Weichen für Soyinkas eigenwillige Persönlichkeit gestellt, für ein unangepaßtes, engagiertes Leben und Werk eines Humanisten und Freiheitskämpfers.

„Die Jahre der Kindheit" zeigen, wie sich das Kind Wole "vorwärtsträumte"; wie sein Glaube an die Macht der Verwandlung im Spiel und Theater wuchs: Da ist die Primary School auf dem Pfarrgelände von Sankt Peter in Abeokuta, wo Soyinkas Vater Rektor war. Da ist der Palast des Alake, des Königs von Abeokuta, da sind die Märkte mit den geheimnisvollen Waren aus der Geisterwelt der Yoruba. Da sind die Riten und Gebräuche der Yoruba-Religion. Da sind die Maskentänze der “egúngún”, die das Fremde und Faszinierende der afrikanischen Kultur zur Anschauung bringen.

Foto © Vera Botterbusch

Eine-Welt-Haus

Schwanthalerstr. 80 RGB, München

 

Dem nigerianischen Literaturnobelpreis­träger

Wole Soyinka zum 80. Geburtstag

 

Öffnungszeiten:

9 bis 22 Uhr

 

Vernissage:

30. September 2014      19 Uhr

 

Die Fotografien von Vera Botterbusch, die in dieser Ausstellung gezeigt werden, sind 1999 bei den Dreharbeiten zum Film „Eine Kindheit in Nigeria“ von Vera Botterbusch mit und über Wole Soyinka entstanden, der 1986 als erster Afrikaner mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet wurde:

„Auf der Suche nach Filmbildern, die an jene Kindheit in Abeokuta und Isara erinnern, die Soyinka mit großer Erinnerungsgabe und viel Humor in seiner Autobiographie "Aké" beschrieben hat, zeigte sich mir eine bewegende Welt voll farbenfroher und magischer Lebendigkeit, voller anrührender Begegnungen, durchstreifte ich die Märkte mit den geheimnisvollen Waren aus der Geisterwelt, öffnete sich mir der Blick für das Fremde und Faszinierende der Kultur der Yoruba mit ihren Riten und Ritualen, den Maskentänzen der 'egungún', die dem Ahnenkult der Yoruba gelten.

Vera Botterbusch

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