Vera Botterbusch

Filmpräsentationen

München,  Forum 2 im Olympiapark, 18. November 2017
 Passau, Scharfrichterhaus, 1. Juni 2012

Musik einer Landschaft
Der Komponist Jean Sibelius

Ein Film von Vera Botterbusch

Jean Sibelius
Foto © Vera Botterbusch

 

45 Min. BR 1986

 

 

Filmpräsentation und Filmgespräch

Der finnische Komponist Jean Sibelius (1865-1957) hat seinem Heimatland einen festen Platz im Weltreich der Musik geschaffen. Seine 1900 bei der Pariser Weltausstellung als Beitrag Finnlands uraufgeführte symphonische Dichtung „Finlandia“ erscheint wie ein program-matischer Titel: die Musik einer Landschaft. Mein Film zeigt finnische Landschaften, wie sie Sibelius erlebt und geliebt hat. Er macht bekannt mit der finnischen Sagenwelt des „Kalevala“ als einer großen Inspirationsquelle vor allem für die frühen Kompositionen von Jean Sibelius. So bringt der Film eine Musik ‚zur Anschauung’, die Landschaft nicht illu-striert sondern eigener Seelenklang, „Aus-druck eines Bewußtseinszustandes“ ist. Es geht um eine optische Spurensicherung jener Ur-Bilder, in denen Natur und Mythos, nationale Empfindung und Poesie in einem Akkord zum Klingen kommen. Mit Musikbeispielen wie Symphonie Nr.2; En Saga; Lemminkäinen Suite, Pohjolas Tochter, Tapiola) wird ein Komponist vorgestellt, der in Tönen gefühlt und gedacht hat, der die Stimme Finnlands gehört hat als eine Stimme der Welt.


Vera Botterbusch


Starnberg, 30. Januar 2017 um 20 Uhr
Erlangen, Donnerstag 2. Juni 2016
München, Fontane Gesellschaft, 18. November 2015
 VHS Ismaning, 28. April 2015
 Passau, Scharfrichterhaus, 1. Juni 2012
Jena,  Romantikerhaus, 9. November 2010
 

Herztöne
Theodor Fontane und die Frauen in seinen Romanen
 

Ein Film von Vera Botterbusch

Theodor Fontane
Theodor Fontane, 1883 (Gemälde von Carl Breitbach)

 

45 Min. BR 1998

 

 

Filmpräsentation und Filmgespräch

Theodor Fontane (1819-1891), hat in seinen Romanen insbesondere die Frauen der preußischen Gesellschaft mit unvergleichlicher Subtilität und Empathie gezeichnet. Der Film von Vera Botterbusch über Fontane und die Frauen in seinen Romanen ist eine fiktive Begegnung. Fontane trifft sich zu einem Essen mit den Frauen seiner Romane. Eine Runde von sechs Personen: Lene Nimptsch, jene bescheidene und doch auf ihre Art auch selbstbewusste Schneidermamsell aus "Irrungen, Wirrungen"; Frau Jenny Treibel, die Fast-Schon-Karikatur einer Bourgeoisen; Corinna Schmidt, das vorlaute Professorentöchterchen; Mathilde Möhring, in ihrer Zielorientiertheit eine Vorläuferin der heutigen Karrierefrau. Und natürlich Effi Briest, die ein immer wieder zu Herzen gehendes Frauenschicksal verkörpert. Und davon erzählt der Film. Von den Herztönen.

München, Olympiadorf, 27. Januar 2017 um 19 Uhr 30
VHS Ismaning, 27. Januar 2015
Passau, Scharfrichterhaus, 8. Juni 2012
 

Den Kopf zwischen den Schultern trägt jeder für sich
Alfred Döblins Polenreise

Ein Film von Vera Botterbusch

Carl Amery
Foto: Hans Löscher

 

60 Min. BR 1992

 

 

Filmpräsentation und Filmgespräch

„Die Polenreise“ von 1926 liest sich wie ein Psychogramm des Schriftstellers Alfred Döblin (1878 – 1957). Sein humanes Engagement, sein Einsatz für die Rechte des Individuums, für Freiheit und Selbstbestimmung werden unmittelbar spürbar. Sein aus dem Erleben der existenziellen Not des Menschen heraus entwickeltes religiöses Interesse begleitet Döblin auf seiner Polenreise zu seinen jüdischen Wurzeln. Vera Botterbusch hat sich 65 Jahre später, vor dem schmerzvollen Hintergrund des ‚Holocaust’, auf eine filmische Spurensuche begeben und ist der Route Döblins gefolgt: Warschau. Lublin, Wilna (heute die Hauptstadt Litauens), Lemberg (heute ukrainisch), Krakau, Lodz und Danzig.

München, Samstag, 4. Juni 2016,
Forum 2
Das Kulturzentrum im Stadtteil Olympiadorf
Filmpräsentation und Filmgespräch

 

 

Parksonate
Intermezzo im Nymphenburger Park
Schleißheimer Schlosspark
Münchner Hofgarten

Drei Filme von Vera Botterbusch

Spaghetti-Oper
Foto © Vera Botterbusch

 

Intermezzo im Nymphenburger Park, 30 Min., BR 2006

 

 

 

1663 schenkte Kurfürst Ferdinand Maria seiner jungen Gemahlin Adelaide von Savoyen ein Gartenschloss: Il borgo delle Ninfe, Nymphenburg. Adelaide, die selbst gern tanzte und dichtete, träumte von einem magischen Ort, wo Natur und Kunst ein Fest der Schönheit feiern. Die Vollendung ihres Nymphentraums hat sie nicht mehr erlebt. Ihr Sohn, Kurfürst Max Emanuel und die nachfolgenden Herrscher aus dem Hause Wittelsbach haben die Kostbarkeiten von Schloss und Park weiter veredelt und so ein unvergleichliches Schmuckstück geschaffen. Das “Intermezzo im Nymphenburger Park“ zeigt einen Sehnsuchtsort, wie ihn die Hofgesellschaft des 18. Jahrhunderts ohne strenges Zeremoniell erleben wollte. Ein Potpourri wechselnder Impressionen von gestalteter Natur und vielgestaltiger Kunst zwischen französischem Gartenparterre und englischer Parklandschaft. Die poetische Film-Phantasie von Vera Botterbusch lädt ein zu einem heiteren Reigen, in dem Natur und Kunst zu einem einzigen Klang verschmelzen. 

Spaghetti-Oper
Foto © Vera Botterbusch

 

Intermezzo im Schleißheimer Schlosspark, 30 Min., BR 2007

 

 

 

Max Emanuel, Sohn von Kurfürst Ferdinand Maria und seiner Gemahlin Adelaide von Savoyen hat die Tradition seiner Eltern fortgesetzt und 1684 anläßlich seiner Hochzeit mit der Kaisertochter Maria Antonia ein Schloß bauen lassen: Schloss Lustheim, nicht weit vom alten Schleißheimer Schloss. Schon bald folgte der Plan eines „Neuen Schlosses“. Der poetische Filmessay von Vera Botterbusch über Park und Schloss Schleißheim führt in eine versunkene Welt als eine barocke fürstliche Insel der Seligen. Alles in und um Schloss Schleißheim ist groß, imposant, herrschaftlich, wirkt zeitentrückt. Melancholie liegt über dem Park, über den Wegen und Kanälen. Eine Melancholie des Verlassenseins – denn so richtig bewohnt wurde Schloss Schleißheim ja nie. Alles meint Repräsentation, Macht- und Prachtentfaltung, Ästhetik und Kunstsinnigkeit. Ein Fest der Schönheit. Ein ewiges Fest für die Sinne. 

Spaghetti-Oper
Foto © Vera Botterbusch

 

Intermezzo im Münchner Hofgarten“, 30 Min., BR 2006

 

 

 

Über den Münchner Hofgarten, dessen Geschichte vor 400 Jahren begann, heißt es: „An heiteren Tagen versammelt sich hier die ganze schöne Münchnerwelt, ein unentgeltliches Schauspiel vieler menschlicher Scenen.“ Zwischen sprühenden Fontänen und plätschernden Brunnen, Geschäften, Kunstgalerien und Cafés öffnet sich dem Besucher ein inspirierender grüner Raum mit Blumendekor, dem Dianatempel in der Mitte, umgeben von Arkaden. Hier erzählen Fresken von der Geschichte des bayerischen Herrscherhauses und der Sehnsucht nach griechischen Gestaden. Hier residiert das Kaufmanns-Casino und das Theatermuseum. Hier findet im „Tambosi“ die sogenannte Spaghettioper statt. Hier trifft man Boulespieler und Flaneure, Musikanten und Gärtner, Tangotänzer, Träumer und Poeten. Der heiter-versponnene Film von Vera Botterbusch lebt von der Spannung und dem Dialog zwischen gestern und heute, zwischen Natur und Kultur, zwischen Poesie und Alltag.

München,  Forum 2 im Olympiapark, 20. Februar 2016
 Passau, Scharfrichterhaus, 6. Juli 2012
 

Bühnen-Bilder
‚Norma’ in den Werkstätten der Bayerischen Staatsoper

Ein Film von Vera Botterbusch

Cuvillies-Theater
Bayerische Staatsoper Probebühne im Rennartsaal. Probe „Norma“, 2. Akt, 10. Szene mit Edita Gruberova und Zoran Todorovich

 

60 Min. BR 2006

 

 

Filmpräsentation und Filmgespräch

 

 

 

Wie entsteht ein gelungener Opernabend? Wie sieht die Arbeit hinter den Kulissen aus? Vera Botterbusch zeigt in ihrem Film „Bühnen-Bilder“ den Entstehungsprozess der Oper „Norma“ von Vincenzo Bellini: sie hat die einzelnen Arbeitsschritte in den Werkstätten der Schreinerei, Schlosserei und im Malersaal dokumentiert und in den Kostümwerkstätten, wo die Bekleidungen für die Solistinnen und den Chor und die Bühnenrequisiten hergestellt werden. Sie hat mit den opernbegeisterten und engagierten Kunsthandwerkern über ihre Arbeit gesprochen. Sie hat sich mit Bühnen-, Kostümbildner und Regisseur Jürgen Rose über sein Ausstattungskonzept für eine Oper unterhalten, die seit ihrer Uraufführung an der Mailänder Scala im Dezember 1831 den Siegeszug durch die Welt angetreten ist. Sie hat die Proben besucht und mit Edita Gruberova, die in der Bayerischen Staatsoper zum ersten Mal die Titelpartie der „Norma“ singt, über ihr Verständnis von Kostüm und Rolle gesprochen, wie auch mit Zoran Todorovich, der den römischen Prokonsul Pollione singt, und dem Dirigenten Friedrich Haider. Ihr Film rückt das hohe handwerkliche Können, ohne das es kein künstlerisches Gelingen eines Opernabends geben würde, ins rechte Scheinwerferlicht.

 
 
 
Kunstraum Schwifting bei Landsberg, 28. April
Staatliche Bibliothek, Passau, 22. Januar 2015
München, Gethsemane Kirche, 16. Januar 2015 und München, Eine Welt Haus, 30. Oktober 2014
Passau, Scharfrichterhaus, 6. Juli 2012
München Galerie Henseler, 4. März 2010
Uni Bayreuth, Iwalewa Haus, Afrika-Zentrum, 21. Januar 2009
Münchener Völkerkundemuseum, 28. Nov. 2004 und 25. Febr. 2005

Eine Kindheit in Nigeria                  
Wole Soyinka 

Ein Film von Vera Botterbusch 


Foto © Vera Botterbusch

45 Min. BR 2000

 

 

Filmpräsentation und Filmgespräch

Der Film von Vera Botterbusch mit und über Wole Soyinka – der 1999 für das Bayerische Fernsehen entstand - erzählt von Wole Soyinkas Kindheit in Nigeria, die Soyinka mit großer Erinnerungsgabe und viel Humor in seiner Autobiographie „Aké" beschrieben hat. Aké steht für seinen Geburtsort Abeokuta. Hier, in einem prallen Alltag zwischen christlicher Orientierung und afrikanischer Lebenspraxis wurden die Weichen für Soyinkas eigenwillige Persönlichkeit gestellt, für ein unangepaßtes, engagiertes Leben und Werk eines Humanisten und Freiheitskämpfers.

„Die Jahre der Kindheit" zeigen, wie sich das Kind Wole "vorwärtsträumte"; wie sein Glaube an die Macht der Verwandlung im Spiel und Theater wuchs: Da ist die Primary School auf dem Pfarrgelände von Sankt Peter in Abeokuta, wo Soyinkas Vater - ein überzeugter Christ, wie auch Soyinkas Mutter - Rektor war. Da ist der Palast des Alake, des Königs von Abeokuta, da sind die ‚ogbonis’, die  Priester des den Männern vorbehaltenen oro-Kultes und die Märkte mit den geheimnisvollen Waren aus der Geisterwelt der Yoruba. Da sind die Riten und Gebräuche der Yoruba-Religion. Da sind die Maskentänze der “egúngún”, die das Fremde und Faszinierende der afrikanischen Kultur zur Anschauung bringen.

Jena, Romntikerhaus, 28. Oktober 2014

Das Kalifornien der Poesie - Hans Christian Andersen in Schweden

Ein Film von Vera Botterbusch

Foto © Vera Botterbusch

45 Min. BR 1984

 

Einführung, Filmpräsentation und Filmgespräch

„Schweden! Du Land des tiefen Gefühls, der innigen Lieder, der klaren Ströme Heimat, wo wilde Schwäne im Nordlichtschimmer singen!“

 

So schreibt der berühmte dänische Märchenerzähler Hans Christian Andersen (1805-1875) im ersten Kapitel seines Buches „In Schweden“, das er 1851, zwei Jahre nach einer längeren Reise durch dieses Land veröffentlicht hat. Schweden zeigt sich ihm als eine Schatzkammer der Phantasie, als ein „Kalifornien der Poesie“, mit Reichtümern, die sich auch schon am Wegesrand finden lassen. Der 45minütige Film von Vera Botterbusch, der 1984 für das Bayerische Fernsehen entstand,  hat einige der Reisestationen von Hans Christian Andersen - vom Vänernsee durch den Götakanal und die Schären bis nach Stockholm, Uppsala und zum Siljansee - nachvollzogen und ist der Einladung seines Buches zu einer poetischen, ja märchenhaften Entdeckungsfahrt in Schweden gefolgt.

VHS Ismaning, 12. November 2013
Münchner Volkshochschule Gasteig, 24. Oktober 2013
Passau, Scharfrichterhaus, 15. Juni 2012
Jena, Romantikerhaus, 24. November 2009
München, Seidl-Villa 7. September 2009 
 

Glücklich will ich sein oder Die Kunst zu leben -
Caroline Schlegel-Schelling

Ein Film von Vera Botterbusch

Caroline Schlegel-Schelling

 

45 Min. BR 1999

 

mit Tanja Kübler, Roman Dudler, Eva Mende, Silvia Fink, Thomas Koch, Angela Bohrmann, Oliver Boysen

 

Einführung, Filmpräsentation und Filmgespräch

Am 2. September 2013 jährte sich der 250. Geburtstag von Caroline Schlegel-Schelling, die in ihrer Zeit ein unangepaßtes, aufgeklärtes, ja "unmögliches" Leben führte, das auch heute noch von außerordentlicher Courage zeugt. Caroline begeisterte sich für die Mainzer Republik und die Französische Revolution, kam dafür auf die Festung Königstein in Haft, verband sich mit dem Shakespeareübersetzer August-Wilhelm Schlegel und verließ diesen, um den zwölf Jahre jüngeren Philosophen Friedrich Wilhelm Schelling zu heiraten. Der 45minütige Film, der 1998 für das Bayerische Fernsehen in München, Jena und Weimar gedreht wurde, ist Spurensuche und Vergegenwärtigung in einem. Er folgt den Lebensorten von Caroline Schlegel-Schelling, deren letzte Lebensstation München war und erkundet dabei das literarische Leben dieser Zeit.

VHS Ismaning, 25. April 2013
Passau, Scharfrichterhaus, 1. Juni 2012
 

Ein provençalischer Pan
Der Schriftsteller Jean Giono

Ein Film von Vera Botterbusch

Jean Giono
Foto © Vera Botterbusch

 

45 Min. BR 1989

 

 

Filmpräsentation und Filmgespräch

Die Verwurzelung in den archaischen Lebens- und Landschaftsstrukturen seiner provençalischen Heimat hat das literarische Werk Jean Gionos (1895-1970) bestimmt. Seine Romane und Erzählungen sind aus der sinnlichen Erfahrung dieser Landschaft und ihrer Menschen gewachsen. Schon früh hat Giono, der das Glück des einfachen Lebens, die natürliche Nähe zu den Dingen proklamierte, die drohende Zerstörung der Natur und die Gefährdung der ursprünglichen Lebenszusammenhänge erkannt. Der Film von Vera Botterbusch ist eine Spurensicherung jener Glücksphilosophie des Pazifisten Giono, der in der Provence das Lied der Welt gesungen hat.

Passau, Scharfrichterhaus,  8. Juni 2012
 

Die Zeit die wir noch haben
Carl Amery - Ein bayerischer Querdenker

Ein Film von Vera Botterbusch

Carl Amery
Foto: Albrecht Schinnerer

 

45 Min. BR 1991

 

 

Filmpräsentation und Filmgespräch

Die Herkunft aus dem gebildeten und weltoffenen katholischen Bildungsbürgertum, die Schuljahre in Freising und Passau, die Studienjahre in den USA haben den gebürtigen Münchner Schriftsteller Carl Amery (1922-2005) entscheidend geprägt und ihn zu einer humorigen und dennoch scharfen Auseinandersetzung mit den Zukunftsaussichten einer stetig wachsenden Gesellschaft und zu einem kritischen Blick auf seine geliebte Heimat angeregt. Der Film von Vera Botterbusch führt in die geistige Welt dieses bodenständigen Visionärs, der mit seiner zornigen Liebe zu Bayern spielerisch zwischen Vergangenheit und Zukunft, Wissenschaft und Science Fiktion pendelt und daraus die Gegenwart begreift.

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Scharfrichterhaus, 22. Juni 2012
 Passau, 

Die Frauen der Seefahrer
Mit Ioanna Karystiani auf Kreta und Andros

Ein Film von Vera Botterbusch

Carl Amery
Foto © Vera Botterbusch

 

45 Min. BR 2003

 

 

Filmpräsentation und Filmgespräch

Mit ihrem Roman „Die Frauen von Andros“ hat Ioanna Karystiani ein beeindruckendes Bild griechischer Seemannsfrauen und ihrer Familien geschaffen. Sie erzählt von Sehnsüchten und Konflikten, von tragischen Verstrickungen und setzt die geheimen seelischen Regungen und Wünsche mit den Realitäten des Daseins in eine spannungsvolle Beziehung. Die griechische Ägäis ist wie einst die smaragdene Kulisse für Schicksale und Schauplätze griechischer Tragödien – wie auch heute noch die Blutrache auf Kreta. Die Farben, das Licht, die Küche, die Musik, die alltägliche Arbeit der Hirten und Jäger, der Fischer und Bauern – alles fügt sich in dem Film von Vera Botterbusch zu dem kraftvollen, vitalen und sinnenfrohen Porträt einer Lebenslandschaft.

Scharfrichterhaus, 22. Juni 2012
 Passau, 

Athener Unterwelt
Der Schriftsteller Petros Markaris

Ein Film von Vera Botterbusch

Petros Markaris
Foto © Vera Botterbusch

 

45 Min. BR 2002

 

 

Filmpräsentation und Filmgespräch

Petros Markaris ist mit Athen in fruchtbarer Hassliebe verbunden. Nicht die klassisch antike, sondern die moderne Stadt, vollgestopft mit Autos, Häusern, Menschen und kriminellen Elementen, steht im Mittelpunkt seiner Kriminalliteratur wie "Hellas Channel" und "Nachtfalter". Ihn interessiert die "Globalisierung der kriminellen Tätigkeit, die parallel zur wirtschaftlichen Globalisierung läuft", sodass seine Romane die individuellen Tragödien neben das gesellschaftspolitische Drama stellen. Vera Botterbusch gibt in ihrem Film Einblick in die verschiedensten Athener Milieus - wie die Welt der Fernsehens und der Nachtklubs – und in den familiären Bereich des Komissars Kostas Charitos.

Passau, Scharfrichterhaus, 29. Juni 2012
 

Vision und Traum
Das Cuvilliés-Theater in München

Ein Film von Vera Botterbusch

Cuvillies-Theater
Foto © Vera Botterbusch

 

45 Min. BR 2005

 

 

Filmpräsentation und Filmgespräch

Das Cuvilliés-Theater in München ist ein Juwel des bayerischen Rokoko und ein Gesamtkunstwerk durch die geniale Raumgestaltung von François Cuvilliés. Vera Botter-busch erzählt in ihrem Film die Geschichte dieses Theaters, das mit der Aufführung von Mozartopern und Stücken von Henrik Ibsen Geschichte geschrieben hat, ehe es im Zweiten Weltkrieg bis auf die Grundmauern zerstört wurde. Sie sprach mit S.K.H. Herzog Franz von Bayern über den Wiederaufbau in den fünfziger Jahren, mit Kammersängerin Hertha Töpper über die Wiedereröffnung 1958, mit dem Dirigenten und Pianisten Christoph Hammer über die Bedeutung der Barockoper für das Cuvilliés-Theater, sowie mit der Schauspielerin Juliane Köhler und Staatsintendant Dieter Dorn über Inspiration und Aura dieses in roten und goldenen Farbklängen glänzenden, überwältigenden Spielorts.

 Scharfrichterhaus, 29. Juni 2012
 Passau,

Der Maler der galanten Feste
Antoine Watteau

Ein Film von Vera Botterbusch

Carl Amery
Foto © Vera Botterbusch

 

45 Min., 3SAT 2002/ BR 2003

 

 

Filmpräsentation und Filmgespräch

Antoine Watteau (1684 – 1721) ist als verspielt-wehmütiger Chronist einer Epoche, als der Maler der galanten Feste in die Kunstgeschichte eingegangen. Mit seinem unge-wöhnlichen Bild eines „Pierrot“, dem „Gilles“ hat er den inneren Raum zwischen Melan-cholie und Maske abgesteckt und das Gefühl für das Individuum und die Sprache des Körpers zum Ausdruck gebracht. Mit der Grazie und Eleganz seiner Figuren, dem Glanz seines Kolorits und der musikalischen Rhythmik seiner Kompositionen – die Vera Botterbusch in Paris und Berlin gefilmt hat - hat Watteau ein Werk geschaffen, das als Sinnbild für den duftigen Zauber des Rokoko gilt und als Ausdruck eines heiteren Lebensgefühls, das die Tristesse des Alltags in die Poesie des Theaters und der Kunst verwandelt.

Passau, Scharfrichterhaus, 13. Juli 2012
 

Intermezzo im Münchner Hofgarten

Ein Film von Vera Botterbusch

Spaghetti-Oper
Foto © Vera Botterbusch

 

30 Min. BR 2006

 

 

Filmpräsentation und Filmgespräch

Über den Münchner Hofgarten dessen Geschichte vor 400 Jahren begann, heißt es: „An heiteren Tagen versammelt sich hier die ganze schöne Münchnerwelt, ein unentgeltliches Schauspiel vieler menschlicher Szenen.“ Zwischen sprühenden Fontänen und plätschernden Brunnen, Geschäften, Kunstgalerien und Cafés öffnet sich dem Besucher ein inspirierender grüner Raum mit Blumendekor, dem Dianatempel in der Mitte, umgeben von Arkaden. Hier erzählen Fresken von der Geschichte des bayerischen Herrscherhauses und der Sehnsucht nach griechischen Gestaden. Hier residieren das Kaufmanns-Casino und das Theatermuseum. Hier ist das alte Brunnwerk wieder instandgesetzt und erinnert das Grab des unbekannten Soldaten an die in den beiden Weltkriegen gefallenen Münchner. Hier findet im „Tambosi“ die sogenannte Spaghettioper statt. Hier trifft man Boulespieler und Flaneure, Musikanten und Gärtner, Tangotänzer, Träumer und Poeten. Der heiter-versponnene Film von Vera Botterbusch lebt von der Spannung und dem Dialog zwischen gestern und heute, zwischen Natur und Kultur, zwischen Poesie und Alltag.

Passau, Scharfrichterhaus, 13. Juli 2012
VHS Ismaning 29. März 2012
 

Intermezzo im Schleißheimer Schlosspark

Ein Film von Vera Botterbusch

Schleißheimer Schlosspark
Foto © Vera Botterbusch

 

30 Min. BR 2007

 

 

Filmpräsentation und anschließende Diskussion mit der Regisseurin

Das “Intermezzo im Schleißheimer Schlosspark“ führt in eine versunkene Welt, die sich immer wieder neu erobern läßt: als eine barocke fürstliche Insel der Seligen. Melancholie liegt über dem Park, über den langen Wegen und Kanälen, die vom Neuen Schloß nach Lustheim führen. Eine Melancholie des Verlassenseins – denn so richtig bewohnt wurde Schloss Schleißheim ja nie. Alles meint Repräsentation, Macht- und Prachtentfaltung, Ästhetik und Kunstsinnigkeit. Ein Fest der Schönheit. Ein ewiges Fest für die Sinne. Die poetischen Filmphantasien von Vera Botterbusch laden ein zu einem heiteren Reigen, in den Natur und Kunst zu einem einzigen Klang verschmelzen.

Scharfrichterhaus, 13. Juli 2012
VHS Ismaning 29. März 2012
 Passau, 

Intermezzo im Nymphenburger Park

Ein Film von Vera Botterbusch

Nymphenburger Park
Foto © Vera Botterbusch

 

30 Min. BR 2006

 

 

Filmpräsentation und anschließende Diskussion mit der Regisseurin

1663 schenkte Kurfürst Ferdinand Maria seiner jungen Gemahlin Adelaide von Savoyen ein Gartenschloss: Il borgo delle Ninfe, Nymphenburg. Das “Intermezzo im Nymphenburger Park“ zeigt einen Sehnsuchtsort, wie ihn die Hofgesellschaft des 18. Jahrhunderts ohne strenges Zeremoniell erleben wollte. Ein Potpourri wechselnder Impressionen von Natur und Kunst: mit seinen magischen Augenblicken und aufregenden Lichtspielen, mit seinen vergoldenden Farben und atmosphärischen Umhüllungen im Dunst des Morgens und des Abends. Die poetischen Filmphantasien von Vera Botterbusch laden ein zu einem heiteren Reigen, in den Natur und Kunst zu einem einzigen Klang verschmelzen.

Jena, Romantikerhaus, 24. Januar 2012
München, Pasinger Fabrik. 23. Okt. 2009 in Veranstaltungsreihe '20 Jahre Mauerfall'
 

Im Windschatten der Mauer
Günter de Bruyn - Chronist seiner Zeit

Ein Film von Vera Botterbusch

Günter de Bruyn
Foto © Vera Botterbusch

 

60 Min. BR 1993

 

 

Filmpräsentation und anschließende Diskussion mit der Regisseurin

Die “Verteidigung des Individuums gegen die Ansprüche der Macht“ ist das große Leitmotiv der Romane, Erzählungen und Essays von Günter de Bruyn. Es ist zutiefst in den Lebenserfahrungen dieses in der Mark Brandenburg beheimateten Schriftstellers begründet. Er ist sechs, als Hitler an die Macht kommt, achtzehn bei Kriegsende und zweiundzwanzig bei der Gründung der DDR. Er hat jahrzehntelang in Staaten gelebt, in denen sich der einzelne dem großen Ganzen unterordnen mußte. Seine politischen Wortmeldungen werben für einen geduldigen Umgang mit den Lebenserfahrungen und Denkgewohnheiten, die sich in Ost und West unterschiedlich entwickelt haben. Wie kein anderer repräsentiert er heute die kulturelle Identität der sich wechselseitig noch immer so unvertrauten neuen Bundesrepublik. Der Film von Vera Botterbusch für das Bayerische Fernsehen entstand drei Jahre nach dem Mauerfall: in Berlin und Beeskow (bei Frankfurt an der Oder), wo der 1926 geborene Günter de Bruyn auch heute noch lebt. Mit seinen Bildern von jener leisen, spröden Eindringlichkeit, die dem Charakter dieses so untypischen deutschen Intellektuellen entsprechen und den intensiven Gesprächen zu de Bruyns innerem „Werdegang“, zeichnet der Film ein eindrucksvolles Porträt dieses notorischen ´Träumers unter Anpassern´, der nach Jahren als Lehrer und Bibliothekar erst spät zur Literatur fand und dabei gern die “Rolle des bürgerlichen Zauderers“ übernahm, „der es nicht zum Zerwürfnis kommen läßt.“

Breitenberg, Breitenberger Hof,  25. März 2011
 

Straßen der Spätgotik:
Im Mühlviertel

Ein Film von Vera Botterbusch

Stadtpfarrkirche zum Hl. Nikolaus in Haslach
Stadtpfarrkirche zum Hl. Nikolaus in Haslach Foto © Vera Botterbusch

 

45 Min. BR 2003

 

 

Filmpräsentation und Filmgespräch

Der 2003 für das Bayerische Fernsehen entstandene Film über die Spätgotik im oberösterreichischen Mühlviertel will einen Blick zurückwerfen in eine Zeit, in der Kunst und Leben in der Region eine Einheit fanden. Sie öffnet einen Kulturraum und entwirft einen Bilderbogen, in dem sich die spätgotische Architektur organisch in die Landschaft einfügt. Vera Botterbusch beginnt ihre Entdeckungsreise zu den verborgenen Kunstschätzen in Aigen-Schlägl, dem religiösen und kulturellen Zentrum des oberen Mühlviertels, wo der Prämonstratenser Chorherr, Organist und Komponist Rupert Gottfried Frieberger zuhause ist. Sie endet mit einem Gottesdienst am Palmsonntag in Königswiesen im unteren Mühlviertel. Dazwischen liegen einzelne Stationen: die Kirchen von Haslach (siehe Foto) und Pesenbach, von Gramastetten, Hirschbach und Waldburg, Freistatt und Kefermarkt, die durch die vielfältige Ornamentik ihrer Gewölbe überraschen, durch kunstvolle Altäre und Steinmetzarbeiten. Adalbert Stifter hat dem Altar in Kefermarkt in seinem Roman “Der Nachsommer” ein literarisches Denkmal gesetzt.

Passau, Museum Moderner Kunst, 24. Juni 2010
München, Akademie der Schönen Künste, 12. Juni 2008
 

Verloren daheim - Ernst Barlach
Künstler in dunkler Zeit

Ein Film von Vera Botterbusch

Ernst Barlach

 

45 Min. BR 1994

 

 

Filmpräsentation und Filmgespräch

Ernst Barlach (1870-1938) hat die geistigen Strömungen seiner Zeit zu einem ganz eigenen Kosmos geformt. Der Mensch zwischen Himmel und Hölle, zwischen Fleisch und Geist bestimmt den Grundtenor seiner durchaus religiös verankerten künstlerischen Auseinandersetzung: die existenzielle Not, die Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung des Menschen, seine zaghaften Versuche, sich in diesem ‚Jammertal‘ einzurichten, prägen sein bildnerisches und literarisches Schaffen. Ein derart vom Abgründigen menschlicher Existenz bestimmtes Werk passte nicht in das Weltbild der Nationalsozialisten, die Barlach - der nicht emigriert war, sondern zurückgezogen in Güstrow lebte - zu den ‚entarteten‘ Künstlern zählten und einen Teil seines Werks vernichteten. Der Film von Vera Botterbusch - der 1994 für das Bayerische Fernsehen entstand - folgt dem inneren Entwicklungsgang des "Geistkämpfers" Barlach und den äußeren Stationen seines Schaffens, das sich nach der Erfahrung des 1. Weltkriegs explizit gegen Krieg und Gewalt wendet und in der dunklen Zeit des nationalsozialistischen Terrors wie ein künstlerisches Vermächtnis der Menschlichkeit erscheint.

Kunstraum Schwifting bei Landsberg, 22. November 2008
 

Schräg im Nichts
Der Dichter Wolfgang Bächler

Ein Film von Vera Botterbusch

Bächler
Foto © Vera Botterbusch

 

45 Min. BR 1996

 

 

Filmabend mit Lesung und Diskussion

"Wolfgang Bächler gehört zu den ganz wenigen Lyrikern, die mich interessieren, an deren Weg ich glaube." Was Gottfried Benn 1950 über den ersten Gedichtband Bächlers, "Die Zisterne", schrieb, hat sich bewahrheitet. In der Tat gehört der 1925 in Augsburg geborene, 2007 in München verstorbene Poet zu den bedeutenden deutschen Nachkriegsdichtern. Bächlers Gedichte - wie "Lichtwechsel", 1955, "Türklingel", 1962, "Ausbrechen", 1976 und "Nachtleben" 1982 - verbinden die Tradition der Naturlyrik mit Einflüssen des Surrealismus, spiegeln seine individuellen und gesellschaftlichen Hoffnungen und Einbrüche. Wolfgang Bächler, der zu den Gründern der legendären "Gruppe 47" gehörte, hat nie die Augen verschlossen vor der Wirklichkeit, in der er lebte. Er hat sich ihr poetisch genähert, und auch satirisch, in den Prosatexten von "Stadtbesetzung", 1979, in seinen beiden Romanen "Der nächtliche Gast", und "Einer, der auszog, sich köpfen zu lassen", 1990. Er hat sie mit den Augen eines Kranken, eines Manisch-Depressiven gesehen und in den "Traumprotokollen", 1972 und 1988, zu "Nachrichten aus einem beschädigten Leben" verdichtet. "Schräg im Nichts" heißt ein frühes Gedicht von Wolfgang Bächler. "Schräg im Nichts" nennt Vera Botterbusch ihren Film über diesen Dichter, dem die Einsamkeit, die Unzugehörigkeit zur zentralen Lebenserfahrung wurde. Im Zentrum dieses Filmporträts steht ein Gespräch mit Wolfgang Bächler und eine gemeinsame Reise nach Frankreich, nach Paris, die Stadt, die für den Dichter der Ort seiner Sehnsucht war.

Kunstraum Schwifting bei Landsberg, 7. März 2008
 

Die lange Rede, die ich bin -
Der Dichter Louis Aragon

Ein Film von Vera Botterbusch

Louis Aragon

 

45 Min. BR 2083

 

 

Filmpräsentation mit Lesung und Diskussion

Am 24. Dezember 1982 ist Louis Aragon 85jährig in Paris gestorben, ein Dichter, der einerseits in Frankreich mit Victor Hugo verglichen wird, andererseits als Künstler, Kommunist und Zeitgenosse immer auch umstritten war. Aragon ist ein „poète engagé“. Sein Leben war die Literatur, auch die vielbesungene Liebe zu seiner Frau Elsa Triolet erscheint wie eine literarische Manifestation. Und sein Leben war ein Spiel mit verschiedenen Masken, Rollen, Gesichtern. Seine öffentlichen Einlassungen und Auftritte, seine künstlerischen und kulturpolitischen Kontroversen faszinierten und provozierten über Jahrzehnte hinweg - von seinen Anfängen als Surrealist bis zum engagierten Kämpfer in der Résistance und als Leiter der Literaturzeitschrift „Lettres françaises“. Der Film von Vera Botterbusch, der 1983 in Paris, kurz nach Aragons Tod, in seiner Wohnung in der Rue de Varenne entstand, porträtiert den Dichter Aragon anhand seines Werkes - wie auch durch die Gespräche mit seinem Malerfreund André Masson (dem Aragon 1926 seinen zweiten Roman „Le Paysan de Paris“ gewidmet hat) und seinem Schriftstellerfreund Philippe Soupault (ein Weggefährte aus der Zeit des Surrealismus) - und zeigt ihn als eine große Persönlichkeit der europäischen Literatur des 20. Jahrhunderts.

 


Chronologie der Filmpräsentationen von Vera Botterbusch 1995 - 2010
 

 

2010
4. März

“Eine Kindheit in Nigeria - Wole Soyinka“
München, Galerie Henseler  zur Eröffnung der Fotoausstellung “Der Weiße Schatten” von Vera Botterbusch

24. Juni

"Verloren daheim - Ernst Barlach, Künstler in dunkler Zeit"
Passau, Museum Moderner Kunst

9. November

“Herztöne  - Theodor Fontane und die Frauen in seinen Romanen" 
Jena, Romantikerhaus

2009
24. November

”Glücklich will ich sein oder Die Kunst zu leben - Caroline Schlegel-Schelling” 
in Jena, Romantikerhaus anlässlich des 200. Todestag von Caroline Schlegel-Schelling
Filmpräsentation mit Einführung und Diskussion

23. Oktober

“Im Windschatten der Mauer - Günter de Bruyn, Chronist seiner Zeit”
München, Pasinger Fabrik/ Kleine Bühne
mit anschließendem Gespräch im Rahmen der Veranstaltungsreihe “20 Jahre Mauerfall”

7. September

”Glücklich will ich sein oder Die Kunst zu leben - Caroline Schlegel-Schelling”
München, Seidl-Villa

21. Januar 

"Eine Kindheit in Nigeria - Wole Soyinka"
Iwalewa Haus, Afrika-Zentrum der Universität Bayreuth
mit Diskussion

2008

21. November 

"Schräg im Nichts, Der Dichter Wolfgang Bächler"
Kunstraum Schwifting/ Schwifting bei Landsberg
mit Lesung und Diskussion

12. Juni 

"Verloren daheim - Ernst Barlach, Künstler in dunkler Zeit"
Akademie der Schönen Künste, München
mit Lesung und Diskussion


10. April

"Die Zeit, die wir noch haben - Carl Amery, Ein bayerischer Querdenker"
Seidlvilla, München
mit Lesung und Diskussion

7. März 

"Die lange Rede, die ich bin - Der Dichter Louis Aragon"
Kunstraum Schwifting/ Schwifting bei Landsberg
mit Lesung und Diskussion

2007

9. Juli

"Intermezzo im Münchner Hofgarten"
"Intermezzo im Nymphenburger Schloß"
"Intermezzo im Schleißheimer Schloßpark"

Orangerie im Schloß Nymphenburg, München
Einführung Vera Botterbusch

2006

19. Juni

"Norma in den Werkstätten der Bayerischen Staatsoper"
Capriccio-Saal der Bayerischen Staatsoper, München
Einführung Vera Botterbusch
  
2005

30. November

"Ausflüge in die Zukunft, Das 55. Nobelpreisträgertreffen in Lindau"
Max-Joseph-Saal der Münchner Residenz
Begrüßung Staatsminister Alfons Goppel, Einführung Vera Botterbusch

 19. Oktober 

"Vision und Traum, Der Münchner Cuvilliés-Theater
Max Joseph-Saal der Münchner Residenz
Begrüßung BR-Intendant Thomas Gruber, Einführung Vera Botterbusch

25. Februar

"Eine Kindheit in Nigeria - Wole Soyinka"
Ethnologischer Salon im 
Münchner Völkerkundemuseum 

2004

28. November

"Eine Kindheit in Nigeria - Wole Soyinka"
Münchner Völkerkundemuseum
mit Lesung und Diskussion

1995

Januar bis Mai 

“Das Kalifornien der Poesie”,
Eine 14teilige Reihe mit Filmessays von Vera Botterbusch zur Literatur 
Münchner Gasteig, Vortragssaal der Münchner Stadtbibliothek
mit Diskussion

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