Vera Botterbusch

Theater

26. Februar 2010, Passau, Scharfrichterhaus
29. Januar 2010, Vilshofen, Piano Mora
24. Oktober 2009 und 24. Januar 2010, München, Pasinger Fabrik 
31. Januar 2009, München, Seidlvilla 
28. April 2005, Passau, Scharfrichterhaus
9. Dezember 2004, Lüneburg, Deutsch-Französische Gesellschaft
8. Dezember 2004, Rostock, Institut Francais 
18. November 2004, München, Institut Français, 

Lieben oder Sterben

Präludien und Nachtstücke einer Beziehung

 

Collage von Vera Botterbusch
mit Briefen von George Sand
und Musik von Frédéric Chopin

mit Vera Botterbusch (Moderation und Lesung)
und Laura Konjetzky (Klavier)

 

Sie sammelte berühmte Liebhaber und engagierte sich für die Interessen von Frauen: die Schriftstellerin George Sand (1804-1876). Frédéric Chopin (1810-1849) begeisterte in den Pariser Salons mit einer Klaviermusik, in der Empfindung, Eleganz und Esprit verschmelzen.
1837 lernen sich Sand und Chopin kennen, 1838 übersiedeln sie gemeinsam nach Mallorca, 1847 trennen sie sich wieder. Literarisch und musikalisch gipfelt ihre Begegnung in den „Préludes“, den „Nocturnes“ und „Valses“ sowie in den Briefen und Reiseerzählungen der Schriftstellerin.
In Erinnerung bleiben zwei Lebenswege, die zunächst nebeneinander verlaufen, dann zusammenfließen und schließlich auf schmerzhafte Weise wieder auseinandergehe,

Uraufführung 11. Oktober 2008
Wiederaufnahme 4. und 5. Juli 2009
München, schwere reiter 

Kleine Asphaltschritte

Transformance von Vera Botterbusch

mit Texten von Klaus Konjetzky

 

mit Sahra Huby ( Tanz)
Laura Konjetzky, Christoph Reiserer (Musik)
Vera Botterbusch
( Stimme)

 

 

 

 

 

 


Foto: Anna Konjetzky

Musik, Tanz und Sprache begegnen sich in einem imaginären Raum, wo die Wirklichkeit ihre unwirkliche Seite zeigt. 
Ein Ich erfindet und erfährt sich in Vorstellungen und Wahrnehmungen und erkundet das alltägliche Niemandsland seiner Ängste, Träume und Visionen. Körper und Stimme, Blas- und Tasteninstrument kommunizieren:
"Etwas bewegt sich. Das kommt von innen. Töne und Farben."
Töne verdichten sich zu Bildern, zu Worten. Die lösen sich auf in Bewegung. 
Bewegung ertastet Möglichkeiten. Die stranden im Leben.
Die Transformance verwandelt poetische Prosatexte durch das Zusammenspiel unterschiedlichster Ausdrucksformen in einen neuen Zustand, in dem sich überraschende Stimmungen, Gefühle und Erkenntnisse zeigen. 

   Uraufführung 28. Juni 2008
Passau, Europäische Wochen

Anna Karenina,
Vom Leben, Lieben und Vergehen

Ein Stück für 3 Schauspieler

nach dem Roman von Leo Tolstoi

 

mit Juliane Köhler, Wolfgang Hinze, Siemen Rühaak und Laura Konjetzky (Klavier)

 

 

 

 

 

 

Foto © Vera Botterbusch

Eigentlich eine  gewöhnliche Dreiecksgeschichte: eine Frau (Anna Karenina) hat einen Liebhaber  (Wronskij)  und betrügt ihren Ehemann (Karenin). Da ist die äußere Katastrophe des  Ehebruchs   und  da sind die inneren Katastrophen mit Sehnsüchten und Verletzungen,  Ängsten und Einsamkeit.   
 Es  geht um die großen Gefühle wie Liebe, Haß und Leidenschaft, um Abhängigkeit   und Aussichtslosigkeit,  um Verantwortung und Beschädigung, um Gleichgültigkeit und  Empfindlichkeit.
Es   geht um die wortreiche Sprachlosigkeit der Eitelkeit, um den  Konflikt zwischen  drängenden Emotionen   und gesellschaftlichen  Zwängen.
Anna   Kareninas Leben ist eine tägliche Litanei, die immer weiter an den seelischen Abgrund  führt.
In der  eigenen Lieblosigkeit findet das tägliche Sterben statt, im brüskierenden Unverständnis,   im blinden  Blick auf den anderen.   
Dieses   Seelendrama gestaltet sich auf der Bühne als Monolog, Dialog und „Drei-Klang“:  als   die Tragödie  eines verstörten, sich zerstörenden Lebens. 

   Erstaufführung 17. Juli 2005
Passau, Europäische Wochen 

Adalbert Stifter, Der Hochwald

Ein WORT-KLANG-PROJEKT

 

mit Laura Konjetzky, Lauren Newton, Sebi Tramontana und Udo Wachtveitl

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto © Vera Botterbusch

Die  Geschichte spielt im  30jährigen Krieg. Die beiden jungen Mädchen Clarissa und Johanna  leben, mutterlos, mit ihrem alten Vater und kleinen Bruder auf der  Burg Wittinghausen. Der Vater beschließt aus Angst vor den Schweden die  beiden Töchter in einem kleinen Holzhäuschen am Plöckensteiner See in Sicherheit zu bringen. Dort findet sie aber Ronald, ein junger Schwede, den mit Clarissa ein altes Liebesband verbindet. Bei dem Versuch, Wittinghausen  vor dem Angriff der Schweden zu retten, kommen sowohl Ronald wie auch Vater und Bruder um. Die Burg brennt ab. 
Diese dramatische, tragische Geschichte  hat Adalbert Stifter in das poetische Gewand unvergleichlicher   Naturbeschreibungen gehüllt. Sie schreibt sich fort und bricht  sich in der Musik dieses WORT-KLANG-PROJEKTS als Panorama einer eindringlichen Seelenlandschaft.

 
 
 
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